
Zum Langholz
Sonntag 10. Mai 2026 Muttertag
Text: Rolf Klaus / Nelly Gasser Bilder: Ruth Mistel / Rolf Klaus
Das Naturwaldreservat Langholz ist das Wohnzimmer von Familie Biber
17 Naturfreunde treffen sich im Bahnhof Basel und fahren mit Zug und Bus bis nach Rothrist, Weiher statt Brunnhalde. Naja, wir waren Alle in ein Gespräch vertieft zum Thema Regen oder Sonnenschein am Muttertag , dem heutigen Wandertag. Nach dem Start, einer Steigung und mit etwas Sonne gab es eine kurze Verschnaufpause auf dem Reservoirweg am Fuss des Bleichhubels, ein Waldgebiet im Langholz in dessen Mitte das Naturwaldreservat zu finden ist.
Auf den Hinweistafeln im Naturpark ist die Entstehung des Reservats zu finden und mit folgenden Worten beschrieben: Über viele Jahre wurde der Wald im Gebiet des Naturwaldreservats Langholz durch ein dichtes Grabensystem entwässert. Um das Gebiet für die standorttypischen und die darauf angewiesenen seltenen Tier- und Pflanzenarten zurückzugewinnen, hat man die alten Gräben verschlossen und neue Dämme erstellt. Entstanden ist ein einmaliges wieder vernässtes Gebiet, in dem sich Erdkröten und Libellen bereits ausgesprochen heimisch fühlen.
Auf dem Riknerweg im Wald geht’s zügig voran bis wir zum ersten kurzen Trinkhalt kommen. Weiter geht‘s zur Waldhütte Langholz wo das Mittagessen (Picknick) stattfindet. Auf dem Weg dorthin sehen wir rechts und links erste Anzeichen des Naturparks: Schilf rund um kleine teilweise Teil ausgetrocknete Weiher. Jetzt. wird es interessant. Wir erreichen den grossen Teichweiher wo wir das Konzert der vielen Wasserfrösche hören. Bei genauerem Hinsehen können wir die Musikanten auf und unter den Wasserpflanzen erkennen. Für die Fotografen unter uns ein Sujet das festgehalten werden muss. Von der Familie Biber ist jedoch keiner bereit aus einem schützenden Bauhaus heraus zu kommen. Wir können jedoch festhalten, dass seine Tätigkeit sehr erfolgreich ist. Die vielen gefällten Baustämme und die damit sorgfältig gebauten Dämme beweisen es. Nun gilt es den Weg nach Vordemwald unter die Füsse zu nehmen. Beim gemütlichen Weiterwandern kommen wir an zwei Feuerstellen vorbei die uns vor Regen schützen könnten. Daher schützen wir auch die vielen Schnecken, denen wir auf dem Rückweg über Bim Scharfe Egge und dem Oeschlisweher ausweichen. In Vordemwald können kaffehungrige noch einen Espresso geniessen bevor uns Bus und Zug via Zofingen nach Basel bringen. Wie immer: DANKE Nelly für die Organisation und die Wanderleitung an diesem Muttertag. Es hat sich gelohnt, auch für den einzigen „Vater“ in der Wandergruppe
Streckenlänge: 9.3 km, Aufstieg: 178 m, Abstieg: 156m, Zeit 21/2 Std.












