
Ins Schwarzbuebeland, die Perle der Nordwestschweiz
Von Nunningen nach Beinwil
Text: Rolf Klaus
Bilder: Jeannette Schlienger
Zur Erinnerung: das Schwarzbubenland, amtlich Amtei Dorneck-Thierstein, besteht aus den beiden Bezirken Dorneck und Thierstein des Kantons Solothurn in der Schweiz und ist das Naherholungsgebiet von Basel.
22 Naturfreunde aus der Region Basel treffen sich am frühen Morgen im Bahnhof SBB Basel. Sie alle hoffen, dass die heissen Tage vorbei sind und für die Wanderung ein ertragbares Klima herrscht. Sie werden nicht enttäuscht.
Es ist nur etwa 20°C und es weht ein schwacher Wind. Sogar Regen ist angesagt, auf den könnten wir zwar verzichten aber er kann unsere vorgesehene Wanderung nicht stören. Etwas kompliziert ist heute die Anreise nach Nunningen mit den ÖV–Betriebe: SBB, Postauto und Linienbus. Die Bahnlinie Aesch-Laufen ist stillgelegt. Der Betrieb Aesch-Laufen wird mit Ersatzbussen aufrecht gehalten. Die Ersatzbusse fahren im 10 min Rhythmus zusätzlich zu den regulären Bussen, aber für uns ziellos durch das Laufental. Gut dass unsere heutige Wanderleiterin Nelly alles notiert hat und uns zu den richtigen gelben Bussen führt.
In Nunningen Oberkirch angekommen beginnt die Wanderung mit einen Aufstieg zur Ruine Gilgenberg auf dem Gebiet von Zullwil (SO). Der Weg führt unterhalb der Ruine durch, wer zur Ruine wandern will, muss einen steilen Aufstieg machen um zum Schlosseingang zu gelangen. Wir verzichten einmal heute auf diesen Aufstieg und wandern dem Ibach entlang dann in weiten Schlaufen um die Geissflue und gelangen für einen kurzen Trinkhalt zum Chrüzboden. Wer mehr über die Ruine Gilgenberg erfahren möchte, dem wird der Link https://de.wikipedia.org/wiki/Ruine_Gilgenberg empfohlen. Den Mittagshalt mit Picknick haben wir beim Bergrestaurant Meltingerberg vorgesehen. Auf dem Weg dahin (Seniorenwägli genannt) hören wir bereits Country-Musik, Blues und Rock’n’Roll Gesang. Am Mältigerberg (wie er auch oft genannt wird) angekommen, sehen wir viele fröhliche Gesichter und dass praktisch alle Sitzgelegenheiten besetzt sind. Für uns gibt es noch eine leere Bank unter einem Baum und wenige Sitzmöglichketen auf Steinen. Ansonsten suchen wir auf dem Gras eine Stelle zum Sitzen und packen unser mitgebrachtes Picknick aus. Trotz alledem ist es möglich im Bergrestaurant einen Café zu trinken oder ein feines Dessert zu essen. Wir lassen uns Zeit, es ist erst kurz vor 13.00. In Beinwil, dem Endpunkt der Wanderung fährt nur alle zwei Stunden ein Postauto und so geniessen wir die festliche Ambiance bleiben noch einige Zeit auf dem Meltingerberg. Der weitere Weg führt uns abwärts dem Langägerten und dem Möschbach entlang bis Nieder Möschbach und kurz darnach sind wir (viel zu früh) in Beinwil Bachmättli. Von hier aus fahren uns wieder ein Postautos über Zwingen nach Aesch, wo uns die SBB S3 sicher nach Basel zurück bringt.
Unsere Streckendaten:
reine Wanderzeit: 2 3/4 Std.
Länge: 8,9 km
Aufstieg: 250 m
Abstieg: 372 m










