
Thalheim – Zeihen
Sonntag 17. August 2025
Text: Nelly Gasser
Bilder: Jeannette Schlienger
Zur Ruine Schenkenberg
Trotz hoher Temperaturen der vorigen Tage trafen sich 13 Wandersleute und 1 Gast am Bahnhof SBB, um nach Brugg und dann mit dem Bus nach Thalheim zu fahren. Nach einer längeren Busfahrt starteten wir, bei sehr angenehm kühlen Wetter, hinauf zur Ruine Schenkenberg. Zuerst dem Strässchen entlang, dann auf Naturweg am Waldrand, bis ein steiler Waldweg mit Treppen uns durch den Wald führte. Zwischendurch gab es schöne Ausblicke auf die Umgebung. Endlich erreichten wir die Burgruine, wo wir Halt machten, um sie zu besichtigen.
Schenkenberg ist die Ruine einer Höhenburg, die im 13. Jahrhundert im Auftrag der Habsburger erbaut wurde. Während 260 Jahren war sie Verwaltungssitz der Landvogtei Schenkenberg der Stadt Bern und verfiel im 18. Jahrhundert. Sie ist die grösste Ruine des Kantons Aargau.
Auf gleichem Weg zurück, diesmal ohne Treppen, wanderten wir am Hof Schenkenberg vorbei, mal im Wald, mal an der Sonne. Bei Pt. 692 fanden wir ein kleines schattiges Picknickplätzchen, wo wir einen längeren Halt geniessen konnten. Dort teilt sich der Weg. Einer führt zur Staffelegg, der andere nach Zeihen, den wir einschlugen. Bald einmal kamen wir zu den ersten Häusern von Oberzeihen. Weil es dort keine Bushaltestelle gibt, wanderten wir weiter oberhalb der Häuser auf teils bekannten Wegen nach Zeihen, wo wir im Sinn hatten, einzukehren. Kurz vor Dorfmitte versperrte uns ein grosses Festzelt den Weg: Seifenkistenrennen war im Gange. Da laut Einheimische das Restaurant geschlossen war, kehrten wir beim Festzelt zu einem kühlen Trunk ein und vertrieben uns die Zeit mit Zuschauen, wie diese Kleinen in ihren «Boliden» die Strasse hinunter rasten. Als es Zeit war, machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle und fuhren dann über Herznach und Frick nach Basel zurück. Es war ein gut gelungener Tag bei milden Temperaturen und einer schönen Gegend.
Unsere Streckendaten:
reine Wanderzeit:
2 1/2 Std. Länge: 4.7 km
Aufstieg: 288 m
Abstieg: 290 m








