
Von Britttnau nach Zofingen
Zum Naturfreundehaus Fröschengülle oder „man ist nie zu alt um wild durch den Laubhaufen zu rennen“
denn „Der Hebst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird“ (Zitat: Albert Camus)
Sonntag, 12. Oktober 2025
Text: Rolf Klaus / Bilder: Rolf Klaus , Adrian Wood
Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird. Zitat: Albert Camus
Mit diesem Zitat von Albert Camus und dem Wissen, dass man nie zu alt ist um wild durch den Laubhaufen zu rennen, treffen sich 17 Naturfreunde der Sektion Basel-Riehen in der Bahnhofshalle von Basel SBB. Sie beginnen ihre Wanderung in Brittnau Ausserdorf (AG) und gelangen leicht steigend zum Naturfreundehaus Fröschengülle der Sektion Brittnau im Aargau. Hier stärken wir uns bei Kaffee und Kuchen das die Wirtsleute der Sektion Brittnau (nicht nur) für uns bereitgestellt haben. Beim zwangslosen Gespräch erfahren wir auch wie die grosse Wiese vor dem Haus zu ihren Namen kam: hier war ein grosser See, nicht tief aber ein Paradies für Frösche und ein jederzeit gedeckter Tisch für die Störche aus der Umgebung, vor allem aus Brittnau. Mit der Zeit wurde durch die Gülle aus der Landwirtschaft das Wasser für die Wasserfrösche und Störche ungeniessbar. Sie verschwanden und so verlandete der See. Es entstand eine saftige Wiese, Weideland für Nutztiere. Gestärkt und mit Dank verabschieden wir uns, nicht ohne im Hüttenbuch den Dank schriftlich zu hinterlassen und wandern weiter durch den Dalchenrain in Richtung Ramooswald. Wir sind nicht in Einzigen im Wald. In der Nähe der St. Ulrich Kapelle treffen wir auf eine Familie, die auf dem Feuer ihr Essen zubereiten und ihre Maroni braten. Ihre Kinder bestehen darauf, dass wir ihre Maroni testen. Resultat: gut gemacht, Jungmannschaft! Dieser Apéro hat unseren Appetit geweckt. Der Magen beginnt zu knurren aber er muss bis zur Jagdhütte Hasenstand auf unseren Picknick warten. Das dauert noch ¾ Stunden. Dort sitzen bereits mehrere Familien mit Kindern am Grillfeuer um ihre Essen vorzubereiten. Ihre Kinder spitzen recht gut den eigenen Stecken für die Wurst. Es hat für Alle Platz und so geniessen auch wir unser Picknick. Der letzte Streckenabschnitt unserer Herbstwanderung geht im Ramooswald bis zur Prügellegi. Beim Sonnenrain verlassen wir den Wald Richtung Oelerain, lassen Strengelbach rechts liegen und erreichen unser Ziel, Zofingen.
Die Laubhaufen waren klein, dafür ist der Dank an Nelly Gasser für die Organisation und Leitung der Herbstwanderung umso grösser.
Unsere Streckendaten:
reine Wanderzeit: 2 3/4 Std. Länge :9.8 km, Aufstieg: 237m, Abstieg: 268m









